UNTERNEHMENSGESCHICHTE

Effektivität und Qualität, aber auch ein partnerschaftliches Büroklima waren von Beginn an die Grundpfeiler.  Auch nach vier Jahrzehnten ist  dieser Drees & Sommer-Spirit noch sehr lebendig. Die Eigentümerstruktur der 1992 gegründeten Drees & Sommer AG als Holding besteht ausschliesslich aus ehemaligen und aktiven Partnern, die heute als Vorstände und Geschäftsführer das Unternehmen steuern. Die Gesellschafter sind in einem Konsortium organisiert, das in der Hauptversammlung vom Vorsitzenden des Konsortiums vertreten wird.

Gründerphase in den 1970er-Jahren

1980er-Jahre: Unternehmensorganisation

1990er-Jahre: beschleunigtes Wachstum

Das neue Jahrtausend

Gründerphase in den 1970er-Jahren
Anfang der 1970er-Jahre gelang es Drees & Sommer, mit der neuen Methode der Netzplantechnik eine sehr viel exaktere Terminplanung zu etablieren, mit der sichere und wirtschaftliche Bauabläufe geplant werden konnten. Diese wurde ergänzt durch eine präzise Kosten- und Budgetplanung nach der Kostenelementmethode, die seit den 1980er-Jahren in der DIN 276 verankert ist.

Die Mannschaft war noch sehr überschaubar und der Betrieb einfach zu koordinieren.

Neue Niederlassungen in Düsseldorf, München und Köln sowie  Projektbüros in Saudi-Arabien und Katar.

Ende 1979  >>  30 Mitarbeiter, Umsatz 3 Mio.

1980er-Jahre: Unternehmensorganisation
Der Vorsprung bei der softwarebasierten Termin- und Kostenplanung führte Anfang der 1980er-Jahre zu einem deutlichen Aufschwung des Unternehmens.

Die Ingenieure nahmen nun auch den Gebäudebetrieb unter die Lupe und optimierten die sogenannten Baunutzungskosten. Daraus entstand das Leistungsbild Facility Management Consulting. Aus der gestiegenen Sensibilität für Energiekosten entwickelte sich die Wirtschaftlichkeitsberatung.

1988 wurde das noch heute gültige System eingeführt, wonach Partner die einzelnen Standorte als Unternehmer nach einheitlichen Regeln führen – natürlich angepasst an die regionalen Gepflogenheiten. In diesem Zusammenhang wurden auch ein Prämiensystem für alle Mitarbeiter und das Drees & Sommer- Leitbild entwickelt, in dem die Regeln für den Umgang mit den Kunden, die interne Zusammenarbeit, das unternehmerische Selbstverständnis und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter festgehalten sind.

Neue Niederlassungen in Hamburg und Frankfurt
Ende 1989  >>  180 Mitarbeiter, Umsatz 20 Mio.

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1990er-Jahre: beschleunigtes Wachstum
Für immer komplexere Projekte übernahm Drees & Sommer die Beratung der Nutzer, die Abstimmung mit Behörden sowie die Organisation von Architektenwettbewerben. Zunehmend mussten die Ansprüche von noch unbekannten Nutzern und die Drittverwendungsfähigkeit von Objekten vorgedacht und in die Planung integriert werden. Mit Entwicklungsmanagement und Projektmanagement für Infrastrukturmaßnahmen entstanden neue Leistungsfelder.

Im Jahr 1992 wurde die Drees & Sommer AG gegründet, an die alle seither separaten GmbHs angliedert wurden und die früheren Geschäftsführer wurden als Partner und Gesellschafter an der AG beteiligt.

Neue Niederlassungen in Berlin, Dresden, Erfurt, Leipzig sowie in Wien und Bukarest
Ende 1999  >>  560 Mitarbeiter, Umsatz 85 Mio.

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Das neue Jahrtausend
Seit der Jahrtausendwende sind zunehmend internationale Investoren an die Stelle der "klassischen" Bauherren getreten. Das Renditedenken und der Handel mit grossen Immobilienpaketen nahmen sprunghaft zu und lösten ab 2007 einen Boom bei der Technischen Due Diligence aus. PPP-Projekte erforderten die Ermittlung der „Life Cycle Costs“ über die gesamte Nutzungsdauer.

Parallel zu dieser Entwicklung rückte das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Als einer der ersten Marktteilnehmer konzipierte Drees & Sommer umfassende und wirtschaftliche Lösungen für die Themen nachhaltiges Bauen, Energiebedarfsreduzierung und die energetische Optimierung von Bestandsgebäuden. Damit leistete das Unternehmen Pionierarbeit in Sachen Green Building – unter anderem auch als Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Aktuell liegt der Fokus auf dem wirtschaftlichen Optimieren von Bestandsgebäuden und der Auseinandersetzung der Immobilienbranche mir den Konsequenzen aus der Energiewende. Denn Bauherren und Investoren müssen Massnahmen ergreifen, um ihren Immobilienbestand wieder auf den aktuellen „Stand der Technik“ zu bringen und die Marktfähigkeit zu verbessern. Für die Zukunft arbeitet Drees & Sommer an „Branchenlösungen“, d. h. speziell auf die Bedürfnisse einzelner Branchen zugeschnittene Prozesse sowie Management- und Beratungsleistungen.

Neue Niederlassungen in Bremen, Hannover, Kiel, Nürnberg, Dubai, Peking, Schanghai, Budapest, Warschau, Kiew, Moskau, St. Petersburg, Barcelona, Basel, Brüssel, Istanbul, Kopenhagen, Mailand, Munsbach und Zürich.